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Die Geschichte der Kirchengemeinde Gemünden ist im weiteren eng verbunden mit der Geschichte des St. Severus Stiftes. Die Stiftungsurkunde aus dem Jahre 879 ist nur als Insert einer anderen Urkunde aus dem Jahre 1333 überliefert. Ihrem Inhalt lässt sich entnehmen, dass Graf Gebhard vom Niederlahngau in einem von drei Bächen umgebenen Ort namens Gemünden eine Kirche von Grund auf neu hat erbauen lassen. Die Stiftungsurkunde berichtet weiterhin von 12 Kanonikern, zu denen der Stifter selbst gehört, und von umfangreichen Gütern, mit denen das Stift ausgestattet wird. Die hohe politische Stellung des Stifters lässt sich anhand der Anwesenheit König Ludwigs III., Urenkel Karls des Großen, erahnen. Die urkundliche Überlieferung setzt anschließend erst mit dem Jahre 1221 wieder ein.
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