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Gottesdienst |
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In der Confessio Augustana von 1530, dem sogenannten „Augsburger Bekenntnis“ heißt es über die Kirche (Art, VII), Es wird auch gelehrt, dass allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muss, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden….
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Kurz gesagt also entscheidet es sich am Gottesdienst (an der Predigt und am rechten Gebrauch der Sakramente), ob eine Gemeinde oder eine Kirche die Bezeichnung einer wahrhaft christlichen Kirche für sich in Anspruch nehmen kann. Wo der Gottesdienst in all seinen Formen – ob als sonntäglicher Hauptgottesdienst, als Gottesdienst zur Taufe, zur Bestattung, zur Trauung, ob als Familien- oder Senioren- oder Jugendgottesdienst, ob als Andacht in Gruppen oder Kreisen oder als häuslicher Gottesdienst bis hin zum Tischgebet oder zum Abendgebet mit den Kindern – so gefeiert wird, dass das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Sakrament bei den Menschen ankommen kann, da ist das Gemeindeleben in Ordnung, da wächst und gedeiht Kirche. Und umgekehrt: wo der Gottesdienst krank ist und gering geschätzt, da kann auch die Gemeinde und die Kirche nicht gesund sein. Wo es keinen Gottesdienst gibt, gibt es auch keine christliche Gemeinde. Im Guten wie im Schlechten also gilt für jede christliche Gemeinschaft: im Mittelpunkt des Gemeindelebens steht der Gottesdienst. Auf den folgenden Seiten finden Sie daher einen Überblick über das öffentliche gottesdienstliche Leben der Gemeinde.
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Confessio Augustana
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